Die paradoxe Göttin

Herrin des dreifach sich wandelnden Lichts, deren Form die Erde ist, bei Tag und bei Nacht, und dennoch fließt um dich herum der ewige Ozean, du Göttin, so still und doch ständig in Bewegung. Mond, Schwesterselbst und dreifacher Aspekt des Dreifachen, Jungfrau, Schöpfergöttin und weise Alte. Du, die du die Erde bist, der Mond und das Meer, Allmutter, du hast mich gemacht. Aus deinen dunklen Knochen, aus Natur und Fleisch, aus kristallklarem Wasser und dem ruhigen Atem des Windes, diese kamen von dir und sind jetzt mein, ewiger Geist, gehüllt in Zerbrechlichkeit. Und dennoch ruht jenseits davon endlos ein Licht, das aus den Sternensamen fiel. Göttin des Lebens, der Liebe und des Paradoxes, Hüterin der Schlüssel zu allen Schlössern, der Mysterien, des Himmels und der Erde, bitte antworte mir. Wer bin ich?

(aus: A Witch Alone, Marian Green, 1991)

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