Hünensteine

In Steinkimmen liegen mehrere Gruppen großer Steine, Hünensteine genannt, weil die Hünen (Riesen) mit ihnen vor Zeiten Ball gespielt hatten. Im Fuhrenkamp liegt ein sehr großer Stein. Darunter soll die Küche gewesen sein, unter einem anderen Stein haben sie geschlafen, mit dem Rest Ball gespielt.
In einem Stein befinden sich 10 Löcher. Das sind die Fingermale der Riesen.

Auf dem Kleinenknetener Feld bei Pestrup liegen zwei große Gruppen von Hünensteinen, ebenso jenseits der Hunte auf der Heidhöhe von Rüdebusch.

Als 1864 beim Neubau der Lüscher Kapelle ein mittelalterlicher Kirchhof freigelegt wurde, kamen Skelette von ungewöhnlicher Größe zum Vorschein und man schloss aus den Funden, dass vor langer Zeit in Lüsche ein Riesengeschlecht gewohnt hätte.

Geist in der Klosterruine

Im Garten derer von Witzleben befinden sich die Ruinen eines schönen Mönchsklosters.
Manchmal sieht man des Nachts einen Mönch unter einer der Fensterwölbungen stehen und Geld zählen.


Die besagte Fensterwölbung der Ruine in Hude


Ein Teufelskopf ziert eine der Klostermauern. Eventuell gab es mehrere dieser Skulpturen.

Bilder: T.R. aka Wortman

Kirchweg

Auf dem Kirchweg zwischen Ganderkesee und Schönemoor bewegt sich dort zur Zeit der Morgendämmerung eine weiß gekleidete Frau. Sie wurde an verschiedenen Stellen des Weges gesehen. Sie sagt nichts, grüßt nicht, schaut weder links noch rechts und geht mit gesenktem Hauptes ihres Weges.
Niemand weiß was diese Erscheinung zu bedeuten hat.

Gebetslied

Alte Sagen erzählen von einem Versprechen, welches Menschen und Feen sich gegeneinander gegeben haben: Die Welt der Anderen zu akzeptieren, zu respektieren und mit ihnen in Einklang zu leben.

Dieses Versprechen wurde mit einem Gebetslied besiegelt.

Bleib bei mir,
bis Sonne, Monde und Sterne
nicht mehr scheinen.

bleib bei mir,
bis Regen und Fluss und das tosende Meer
nicht mehr rauschen.

Bleib bei mir,
bis es keine Herzen, keine Lieder
und kein lächeln mehr gibt.

Bleib bei mir,
bitte bleib bei mir.

Bricht man das Versprechen, wird keine göttliche Vergeltung oder eine Verdammnis über denjenigen kommen, aber das Strahlen in den Augen wird erlöschen, wenn das Lied im Herzen verstummt.

Der Hexenstein

Das Rätselraten um die ursprüngliche Funktion dreier großer und ca. 38 kleinerer Vertiefungen auf der Oberfläche bereitet den Forschern seit langem Kopfzerbrechen. Deutlich wurden diese, zumeist nur wenige Millimeter tiefen, so genannten „Schalen“ von Menschenhand geprägt – doch wieso? Nicht einmal deren Alter ließ sich bisher exakt ermitteln.


Bild: ©2007 by T.R. aka Wortman

Angesichts dieses Rätselratens in der Forschung nimmt es nicht Wunder, dass der „Hexenstein“ zu zahlreichen phantasievollen Geschichten animierte: Den einen war er begehrter Wohnsitz umtriebiger Erdhörnchen, die die „Schalen“ als Essnäpfe nutzten. Die anderen wussten sich zu erzählen, Hexen hätten den Stein für ein Treffen in der Johannisnacht auserkoren. Die dreiecksförmig angelegten drei größten Schalen seien daher nichts anderes als die Halterungsspuren eines Hexen-Spinnrades – daher der Name „Hexenstein“.

Bäume an seltsamen Ort

Diese Bäume stehen auf dem Osenberg, wo einst Graf Otto von Oldenburg das Wunderhorn aus der Hand der Feenkönigin erhalten haben soll.
Das Wunderhorn liegt heute im Museum von Kopenhagen, Oldenburgs Museum hat nur ein Duplikat.

Bilder: T.R. aka Wortman

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