Der Schutzpatron

Gibt es wirklich einen persönlichen SCHUTZENGEL? – Diese Frage taucht immer dann in menschlichen Gedanken auf, wenn der Verlauf von Unglücken eigentlich keinen anderen Schluß mehr zulassen. Doch viel zu schnell verblassen diese aufblitzenden Gedanken wieder und werden von dem nur dreidimensional denkenden Verstand unterdrückt. Der Mensch hat Angst, sich der Lächerlichkeit preiszugeben, weil der Gedanke an einer möglichen spirituellen Welt nicht in das etablierte Weltbild paßt. Es ist nicht erwünscht an Dinge zu glauben, die seitens der Wissenschaft und Theologie einer primitiven Stufe des Glaubens an das Übernatürliche, dem Aberglauben, zugerechnet werden.

Welch ein Irrtum!

In der Stille ist der SCHUTZPATRON erreichbar. Wer sich mit ihm gedanklich beschäftigt, wird auch Antwort bekommen. Der SCHUTZPATRON ist hauptsächlich um das Wohlergehen des Menschen bemüht. Alle Gedanken seines Schützlings sind ihm bekannt. Dies wirft für viele die Frage auf, wo denn der Schutzpatron in schlimmen Situationen war? – Doch inwieweit war der Betreffende auch offen dafür? Leider fragen die wenigsten danach, wieviel Unheil der Schutzpatron schon verhindern konnte.

Es ist dem SCHUTZPATRON nicht möglich, jede Gefahr abzuwenden. Manches ist vorbestimmt oder karmisch bedingt. Man kann im Leben durch Prüfungen am meisten wachsen und deshalb verläuft auch alles nicht so einfach wie man es sich vielleicht wünscht. Der Schutzpatron kann viele Dinge voraussehen und versucht stets seinen Schützling behutsam zu führen, so daß viele Dinge nicht geschehen. Doch inwieweit hört man auf die leise Stimme, wenn man nicht einmal daran glaubt?

Niemals darf der Schutzpatron mit suggestiver Macht eingreifen. Der freie Wille des Menschen bleibt von ihm unangetastet. Leider ist unser bester FREUND in Vergessenheit geraten oder wird verleugnet. Doch unbeeinflußt davon, versieht dieses treue LICHTWESEN seinen schweren Dienst am Menschen, getragen von einer tiefen LIEBE zu GOTT und seiner Schöpfung.

(MFK) Rolf Linnemann

Die sieben hermetischen Prinzipien

„Der Prinzipien der Wahrheit sind sieben; derjenige, der sie kennt und versteht, besitzt den Meister – Schlüssel, durch dessen Berührung alle Tore des Tempels sich öffnen.“
Das Kybalion

Die sieben Prinzipien, auf welchen die ganze hermetische Philosophie beruht:

1. Das Prinzip der Mentalität
Das Universum ist mental.

2. Das Prinzip der Entsprechung
Wie oben, so unten; wie unten, so oben.
Es besagt, dass es immer eine Übereinstimmung zwischen den Gesetzen und Erscheinungen auf den verschiedenen Plänen von Sein und Leben gibt.

3. Das Prinzip der Schwingung
Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt.

4. Das Prinzip der Polarität
Alles ist zweifach, alles ist Pole; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebraucht wenden.

5. Das Prinzip des Rhythmus
Alles fließt; aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus.

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung
Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz, es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.

7. Das Prinzip des Geschlechts.
Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Plänen.

Quelle: Hermes Trismegistus / Das Kybalion / Die hermetische Philosophie

Träume richtig aufzeichnen

1. Fangen Sie mit dem äußeren Rahmen Ihres Traums an, beschreiben Sie Zeit und Ort des Geschehens.

2. Schreiben Sie zusammenfassend die Hauptsequenzen der Ereignisse auf, identifizieren und beschreiben Sie die Hauptcharaktere und vermerken Sie, wer was tut.
3. Notieren Sie individuelle Symbole, die Ihnen auffallen.

4. Beschreiben Sie die Gefühle und Emotionen, die Sie im Traum hatten. Vermerken Sie, welcher Art und wie intensiv sie waren, und alle Umstände, Ereignisse oder Personen des Traums, die in Ihnen diese Gefühle am stärksten hervorzurufen schienen. Dies ist ein sehr wichtiger Teil Ihrer Journaleintragungen, denn die durch ein bestimmtes Symbol oder einen bestimmten Vorfall ausgelösten Empfindungen können Ihnen viel über ihre Bedeutung sagen.

5. Datieren Sie jede Eintragung. Sollten Sie nämlich eine Reihe von Träumen zu einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Situation in Ihrem Leben haben, dann können Sie anhand der Datierung erkennen, welchen Entwicklungsverlauf diese Umstände und Ihre Wahrnehmung davon nahmen, was Ihnen wiederum helfen kann, mit der ganzen Situation besser fertigzuwerden. Ein weiterer Grund für eine solche Datierung ist der, dass unsere Träume zuweilen künftige Ereignisse unseres Alltagslebens ankündigen. Tatsächlich wird uns in den Cayce-Readings gesagt: »Jede Situation, die zur Realität wird, wird zuerst geträumt.« (136-7) Die datierte Eintragung in Ihrem Journal wird Ihnen in diesem Fall helfen, die präkognitive Natur eines Traumes zu verifizieren. Und das kann zu einem besseren Verständnis Ihrer eigenen medialen Fähigkeiten beitragen.

6. Notieren Sie jeweilige besondere Probleme oder Umstände, die zum Zeitpunkt des Traumes existieren. Einer der wichtigsten Faktoren, die den Inhalt eines Traums bestimmen, ist die gegenwärtige Situation des Träumenden. Wenn Sie den Traum zu den größeren Problemen oder Themen, die Sie bewegen, in Beziehung setzen, zeigt das Ihnen manchmal auf einen Blick den Lebensbereich, auf den sich der Traum insgesamt bezieht, und das macht die Deutung seiner Einzelelemente sehr viel leichter.

7. Wenn Sie bei der Interpretation Ihres Traums wie angegeben vorgehen wollen, dann schreiben Sie alle Einsichten, die Ihnen zur Bedeutung des Traumes kommen, auf.

8. Vielleicht wollen Sie auch alle Elemente von Führung vermerken, die Ihnen ein Traum Ihrem Gefühl nach zukommen ließ, die Handlungen, die sich daraus ergaben, und deren Resultate.

(aus: „Du weißt wer du warst“ von Edgar Cayce)

Physiognomie

Physiognomie ist die Kunst, welche aus der äußerlichen Beschaffenheit der Gliedmaßen oder den Lineamenten des Leibes des Menschen dessen Natur und Gemüts-Disposition zu erkennen gibt
(Zedlers Universallexikon 1732-1754)

Die Physiognomie gehörte zum breiten Spektrum des Okkultismus. Man zählte sie neben der Astrologie und Chiromantie zu den mikrokosmischen Künsten.
Der Physiker Lichtenberg war der entschiedenste Gegner der Psysiognomie. Zitat: „Wenn die Psysiognomie das wird, was man von ihr erwartet, so wird man die Kinder aufhängen ehe sie die Taten getan haben, die den Galgen verdienen“. (1777).

Die ganze natürliche Welt besteht aus einem Netz geheimer Korrespondenzen, die man durch Analogieschlüsse aufdecken kann:
Ein Pflanzenblatt von der Form eines Hirschgeweihs ist dem Charakter dieses Tieres verwandt. Menschen, die aussehen wie Esel sind dumm; ochsenähnliche stur, faul und leicht erregbar; löwenähnliche kräftig, großmütig und mutig.
(Johann Baptist della Porta, De Humana Physiognomia, 1650)

Lavaters Evolutionstheorie besagt, “…je spitzer der Profilwinkel, desto vernunftsloser das Geschöpf…”
(Lavater, Physiognomik, Wien, 1829)

W. Blake führte mit dem Landschaftsmaler John Varley spiritistische Sitzungen durch, bei denen “visionäre Porträts” entstanden.
Blake erschien der Geist einer Fliege und während Varley den Geist malte, erzählte die Fliege diese Geschichte:
Alle Fliegen wären von den Seelen besonders blutrünstiger Menschen bewohnt. Daher wären sie von der Vorsehung auf die Größe und dem Aussehen von Insekten beschränkt. Denn hätte er (die Fliege) die Größe eines Pferdes, würde er glatt einen Großteil des Landes entvölkern.
(W. Blake, Geist einer Fliege, 1819)

Gedanken

„Wir Menschen haben die Aufgabe, die Gedanken an das, was wir wollen, festzuhalten. Wir müssen uns gedanklich absolut klar machen, was wir wollen, und dann fangen wir an, eines der großartigsten Gesetze im Universum anzurufen, nämlich das Gesetz der Anziehung. Sie werden das, woran Sie am meisten denken, aber Sie ziehen auch an, worüber Sie am meisten nachdenken.“

John Assaraf – The Secret

Besonderer Kraftort

Im Urlaub in Bad Birnbach gingen wir am letzten Urlaubstag in einen Engel- und Esotherikladen. Während meine Maus einige Engel kaufte, nahm ich einen kleinen Räucherofen und eine Tüte Rosen-Weihrauch mit.
Da sagt die Chefin: „Sie haben sich im Urlaub bestimmt sehr wohl gefühlt.
Ja haben wir.
Das liegt an den vielen Kraftorten rund um Bad Birnbach.
Das war etwas für mich. So kamen wir ins Gespräch und ich erzählte ihr, dass ich kurz vorm Urlaub in einem Waldstück in meiner Nähe einen Baumkreis voller Energie entdeckt hatte.
Da sagt sie: „Gehen sie mal in die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Direkt in der Kirche befindet sich ein starker Kraftort.
Ich nur: „Wo ist der dort?
Sie: „Direkt vor dem Reliquienschrein des hl. Chrysanthus. Stellen sie sich vor den Schrein und sie werden die Energie sofort spüren.

Da meine Maus eine totale Skeptikerin ist, was solche Dinge angeht, wollte sie sich das natürlich nicht entgehen lassen. Ich stellte mich direkt vor den Schrein und ein paar Sekunden später fühlte man richtig, wie etwas durch den Körper zog. Plötzlich verzog meine Maus das Gesicht. Sie stand rund einen Meter von dem Schrein entfernt.
Ich spüre, wie etwas quer durch meinen Körper geht.
Da war ich erstmal sprachlos. Schnell tauschten wir die Plätze. Sie meinte nach knapp einer Minute, sie bekäme zittrige Knie von der Energie.
Solch starke Energie habe ich noch nie an irgendeinen anderen Kraftort gespürt.

Der Kraftort (unter der weißen Decke steht der Reliquienschrein)

Der Reliquienschrein (des hl. Chrysanthus)

Bilder: T.R. aka Wortman

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