Böse Feen

Laut alten Geschichten und Überlieferungen sollen sich in dem „verzauberten“ Wald rund um den Kistenberg böse Feen aufhalten. Sie bewerfen Wanderer mit Stöcken und Ästen um sie aus ihrem Wald zu vertreiben.

Bei meiner Exkursion wurde ich zwar nicht beworfen, aber der Wald strahlt etwas Seltsames aus.

Bilder: T.R. aka Wortman

Gebetslied

Alte Sagen erzählen von einem Versprechen, welches Menschen und Feen sich gegeneinander gegeben haben: Die Welt der Anderen zu akzeptieren, zu respektieren und mit ihnen in Einklang zu leben.

Dieses Versprechen wurde mit einem Gebetslied besiegelt.

Bleib bei mir,
bis Sonne, Monde und Sterne
nicht mehr scheinen.

bleib bei mir,
bis Regen und Fluss und das tosende Meer
nicht mehr rauschen.

Bleib bei mir,
bis es keine Herzen, keine Lieder
und kein lächeln mehr gibt.

Bleib bei mir,
bitte bleib bei mir.

Bricht man das Versprechen, wird keine göttliche Vergeltung oder eine Verdammnis über denjenigen kommen, aber das Strahlen in den Augen wird erlöschen, wenn das Lied im Herzen verstummt.

Das verborgene Königreich

Das verborgene Königreich ist das riesige Volk der Geistwesen, die wir Feen nennen. Dazu gesellt sich eine weitere Welt: Die Natur, das riesige Volk der Geschöpfe, die wir (vereinfacht) Pflanzen und Tiere nennen.

Wie betritt man dieses Königreich?
Es gibt sieben Tore. Manche beginnen dort, wo andere aufhören. Wieder andere Tore erfordern ein tiefes, umfassendes Verständnis.

Tor 1
DEN FEEN NAMEN GEBEN
Ihre Gegenwart anerkennen

Tor 2
BERÜHRUNG
Kontaktaufnahme mit dem physischen Reich der Feen

Tor 3
LAUSCHEN
Das Lied der Feenwelt hören

Tor 4
SEHEN
Das Wunder mit eigenen Augen sehen

Tor 5
SEIN
Hingabe an die Ehrfurcht

Tor 6
WISSEN
Eintritt in die Stille

Tor 7
TEILEN
Die Inspiration zum Tanz

Träume

Wenn du träumst, gibt es keine Grenzen, keine Mauern – nichts, was dich einschränkt. Träume sind Loblieder, die Menschen innerlich erbauen.

Bewerte sie nicht und verleihe ihnen auch nicht die Farbe deiner Ängste und Unsicherheiten. Lasse sie fliegen, wohin sie wollen – frei wie mondhelle Tauben.

(aus: Die Feenkarten)

Wünsche

Beiße heute einmal so richtig herzhaft ins Leben hinein. Genieße die köstlichen Früchte deiner Mühen mit jeder Faser deines Wesens.

Aber sei auch achtsam. Vielleicht sehnst du dich so sehr nach etwas ganz Bestimmtem, dass du blind an dem köstlichen Apfel vorbeiläufst, der am Wegesrand auf dich wartet.

Wenn sich keiner deiner Wünsche zu erfüllen scheint, musst du vielleicht noch genauer darauf achten, was sich dir momentan alles bietet.

(aus: Die Feenkarten)

Inneres Handeln

Das Geheimnis allen produktiven Tuns besteht darin, es von innen heraus anzugehen – mit einem intensiven Gefühl oder Gedanken – und das Ergebnis lebhaft und deutlich vor deinem inneren Auge zu sehen.
Male dir in der Fantasie aus, wie du deine Aufgabe mit Freude und Leichtigkeit bewältigst. Wenn du die Dinge auf diese Weise angehst, dich innerlich konzentrierst und die leidenschaftliche Intensität dieser Konzentration spürst, wird alles Handeln zur Freude.

Alles was du tust, beginnt in deinem Inneren. Wenn du innerlich Widerstand leistest, wirst du auch äußerlich nicht viel zustande bringen.

(aus: Die Feenkarten)

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