Gebetslied

Alte Sagen erzählen von einem Versprechen, welches Menschen und Feen sich gegeneinander gegeben haben: Die Welt der Anderen zu akzeptieren, zu respektieren und mit ihnen in Einklang zu leben.

Dieses Versprechen wurde mit einem Gebetslied besiegelt.

Bleib bei mir,
bis Sonne, Monde und Sterne
nicht mehr scheinen.

bleib bei mir,
bis Regen und Fluss und das tosende Meer
nicht mehr rauschen.

Bleib bei mir,
bis es keine Herzen, keine Lieder
und kein lächeln mehr gibt.

Bleib bei mir,
bitte bleib bei mir.

Bricht man das Versprechen, wird keine göttliche Vergeltung oder eine Verdammnis über denjenigen kommen, aber das Strahlen in den Augen wird erlöschen, wenn das Lied im Herzen verstummt.

Gedanken

„Wir Menschen haben die Aufgabe, die Gedanken an das, was wir wollen, festzuhalten. Wir müssen uns gedanklich absolut klar machen, was wir wollen, und dann fangen wir an, eines der großartigsten Gesetze im Universum anzurufen, nämlich das Gesetz der Anziehung. Sie werden das, woran Sie am meisten denken, aber Sie ziehen auch an, worüber Sie am meisten nachdenken.“

John Assaraf – The Secret

Über das Sterben

Wohlan, das Sterben ist für jeden lebenden Menschen eine unheimliche Sache, weil er kaum etwas darüber weiß. Leider kümmert er sich auch nicht darum, sich Kenntnisse darüber zu verschaffen!

Nehmen wir an, der Mensch liegt im Sterben. Was vollzieht sich in dieser Situation?
Der Sterbeprozess ist eine gewaltige Änderung im Menschen, denn die Seele ringt sich vom Körper los. Der physische Körper kann nicht mehr arbeiten. Die Organe sind lebensunfähig und der materielle Energiestrom versagt – er hört schließlich ganz auf. Da dieser Energiestrom, der kosmisch ist, auch den Herzmuskel in Tätigkeit hält, so hört auch das Herz zu schlagen auf. In diesem Zustand des Energieverlustes kämpft die Seele um das irdische Leben. Der Verbrauch an Seelenkraft ist übernormal; doch der Körper hat ebenfalls seine letzten Reserven ausgeschöpft, er zieht ebenfalls die letzte Seelenkraft aus der Seele, so restlos, dass die Seele nicht mehr arbeiten kann.

Die Seele erholt sich langsam, nachdem die Verbindung mit dem Körper aufgegeben ist. Erst jetzt gewinnt die Seele neue Energien aus dem Kosmos und hat nun nach ihrer Wiederbelebung die ganze energetische Seelenkraft für sich allein zur Verfügung, so dass sie in der Lage ist, sinnlich und bewusst völlig real zu existieren. Damit lebt die Seele sinnlich konzentrierter, aktiver, als es im physischen Körper möglich war. Der verlassene Körper war ein erheblicher Nutznießer jener Seelenkraft, die der Seele nun allein zur Verfügung steht.

Der philosophische und psychologische Irrtum besteht also darin, dass man leider annimmt, dass der leibliche Körper die Seele mit der nötigen Energie für ihre Funktionen versorge. Was die Seele betrifft, so ist sie für ihre Energie Selbstversorger; sie gibt dem Körper soviel ab wie dieser für das Meldesystem braucht. Es ist sehr wichtig zu erkennen, dass die Seele auch völlig selbständig funktionieren kann. Die körperliche Energie unterscheidet sich von der seelischen Energie.

* Der Tod schaltet also nur die körperlichen Funktionen aus, aber niemals die seelische Energie, die sich, wie bei einer Batterie, wieder auflädt.

Das erkennt man deutlich bei einer Narkose, bei der die materielle Energie im Körper nicht betroffen wird, denn die Organe arbeiten weiter. Wohl aber ist die Energie der Seele davon betroffen, die das Meldesystem zum Körper abschneidet.
Die Denkfähigkeit und das ganze Bewusstsein des Menschen ist nach der Entkörperung wesentlich gesteigert. Aus diesem Grund kann ein Jenseitiger besser riechen, besser sehen und viel besser alle seine Sinneswahrnehmungen ins Bewusstsein aufnehmen.

* Damit wird deutlich, dass der Tod kein Abschalten ist, sondern eine Zunahme aller Bewusstseinsvorgänge!

Das Sterben des Menschen hat etwas schreckhaftes, das infolge der allgemeinen Unkenntnis großen Schaden anrichtet.

* Wer um diese Dinge weiß, der lebt ruhiger und zuversichtlicher, vor allem aber ohne Furcht. Aus diesem Grunde kann er sich frei und unbeschwert entfalten. Das Wissen über Leben und Tod und vor allem über das, was folgt, ist ungeheuer wichtig. Dieses Wissen ist eine Medizin, die durch kein anderes Mittel ersetzt werden kann!

Es ist unbegreiflich, warum die Wissenschaftler an dieser Tatsache einfach vorbeigehen.
Diese wichtigen Erkenntnisse gehören zur elementaren Wissenschaft.
Sie haben sogar Vorrang vor allem anderen Wissen!

MFK – Berlin
[Durchgabe aus dem Jahr 1968]

Die Sprache im Jenseits

Leider denken viele Menschen in ihrer Unwissenheit, dass sie keine Belehrung für das Jenseits nötig haben, weil es nach ihrer Meinung kein Jenseits gibt. Doch wenn man in ein fremdes Land reist, von dem nur wenig bekannt ist, so versucht doch jeder vernünftige Mensch, sich vorher etwas zu orientieren, d. h. sich mit allen Sitten und Gebräuchen vertraut zu machen. Ihr sollt nicht glauben, dass so eine Vorbereitung sehr schwer ist.

Eine der wichtigsten Gaben, die Gott den Menschen verliehen hat, ist die Sprache, also die Verständigung. Sie kann akustisch, aber auch telepathisch sein. Im allgemeinen ist die Verständigung im Geistigen Reich sehr einfach. Sie geschieht unvergleichlich schneller als auf Erden, weil das materielle Gehirn dabei ausgeschaltet ist. Es fehlt also der Umweg, der die Gedanken sonst verlangsamt.

Im Jenseits können sich alle Menschen gut verständigen, auch wenn sie verschiedene Sprachen sprechen. Es werden telepathische Begriffe und geistige Bilder und Vorstellungen gesendet und empfangen. Doch jeder ist sein eigener Dolmetscher, der diese empfangenen Begriffe in seine Muttersprache übersetzt. Wenn aber der Gedankensendende die gleiche Sprache spricht wie der Empfänger, dann erfolgt die Übertragung auch verbal. Diese Übertragung ist so enorm gut, dass sie mit allen irdischen Verständigungen nicht zu vergleichen ist.

Wie sieht jedoch die Praxis aus, wenn ein Entkörperter ins Geistige Reich kommt?
In den meisten Fällen hat der Mensch ein völlig verdorbenes Unterbewusstsein. Was sich in diesem geistigen Reservoir angesammelt hat, kann man nicht beschreiben. Sämtliche niederen, vulgären Ausdrücke, pornographische Vorstellungen, unterdrückte Gemeinheiten, angesammelte Eindrücke von negativen Filmen und Zeitschriften, angestauter Hass, Schadenfreude und vieles, vieles mehr. Ganz besonders ein einziges, scheußliches Wort, das man jeden Augenblick im Munde hat, das noch nicht einmal auf die Toilette gehört. Das alles ist jetzt völlig freigelegt, weil der Mensch kein materielles Gehirn mehr hat, das ihm als Schutz und Bremse dienen kann.

Das versteckte Unterbewusstsein, das ja, wie das ganze Bewusstsein, ein kosmischer Vorgang ist, tritt im Jenseits voll in Tätigkeit und bringt den Entkörperten zur Verzweiflung, weil er plötzlich die Übersicht hat, was er da in seinem Bewusstsein alles gehortet und gesammelt hat.

Ihr werdet schon ahnen, wie wichtig die Sprache ist: Ein einziges Wort kann zur Plage werden, wenn es immer wieder erscheint, auch wenn man es ignorieren möchte!
Plagegeister können ein Lied davon singen, denn sie machen hier von der Möglichkeit Gebrauch, die einen normalen Menschen verrückt machen kann. In Eurem Erdenleben zeigt sich das dann als eine Besessenheit.

* Pflegt Eure Sprache, denn Ihr werdet sie noch sehr dringend brauchen.
* Um eine höhere Sphäre im Geistigen Reich zu erreichen, muss man auch gepflegt sprechen können, sonst wird man von höheren Intelligenzen gemieden.

MFK – Berlin
(Durchgabe aus dem Jahre 1972)

Macht der Drei

Die Triaden des Wissens sind ein wichtiges Werkzeug, dessen sich Druiden und Barden bedienen, um ihr Wissen zu vermitteln. Einige Triaden sprechen von der Schwäche der Menschen, andere enthalten tiefere Wahrheiten über die Menschen.

Drei Dinge, die man sofort erledigen soll
– Fang den Floh, sobald Du ihn spürst
– Meide den Weg eines irren Hundes
– Versuche, Zank zu mindern

Die drei Quellen des Wissens
– Denken
– Intuition
– Lernen

Die drei Aufgaben der Sprache
– Rezitieren
– Argumentieren
– Geschichten erzählen

Drei Dinge über die ein Dummkopf lacht
– über Gutes
– über Schlechtes
– über alles, was er nicht versteht

Drei Merkmale, wie Menschen sind
– Gottesfürchtige Menschen zahlen Böses mit Gutem zurück
– Menschen dieser Welt geben Gutes für Gutes und Böses für Böses
– Und die Menschen des Teufels zahlen Gutes mit Bösem zurück

Quelle: Archiv R.

Das Jenseits

Statt vom „Jenseits“ sollte man besser vom „Reich des Geistes“ sprechen, denn der Mensch ist ein geistiges Wesen, dessen angestammte Heimat das Geistige Reich ist. Der Mensch lebt nur in einem begrenzten Zeitraum im „Reiche der Materie“. Die Materialität ist als eine Phase der Entwicklung für das Individuum – aber auch für die Welt – zu sehen. Der materiellen Phase folgt wieder eine geistige Phase, in der der Mensch zurückgeht in seine ursprüngliche Heimat. Auf die geistige Phase kann wieder eine materielle Phase folgen – vielleicht in einem anderen Sonnensystem. Die Art und die Anzahl der materiellen Phasen sind abhängig von der individuellen Evolution und werden mit Wiedergeburt oder Reinkarnation bezeichnet. Das Geistige Reich liegt während der materiellen Phase jenseits der irdisch-menschlichen Empfindungsschwelle. Dazu einige Beispiele:

Nehmen wir einmal an, die uns gegebenen Sinne besäßen während unserer materiellen Phase eine andere Empfindungsschwelle, so wäre dadurch auch unser Weltbild ein anderes. Wären in der Netzhaut unserer Augen Nervenbündel enthalten, die mit den Gehörschnecken unserer Ohren in Verbindung stehen würden, so könnten wir hören, was wir sehen. Wir würden z. B. einen Regenbogen nicht nur als ein Farbenspektrum sehen, sondern ihn auch als Tonleiter hören. Ebenso könnte durch eine allseitige Verbindung aller Sinneswerkzeuge eine Art von Allsinn erzeugt werden, so daß jeder Naturvorgang zu allen unseren Sinnen spräche. Auch damit wäre unsere Erfahrung und damit unser Weltbild verändert. Die Erfahrung ist es, aus der unser Weltbild resultiert! Nehmen wir weiter an, daß wir völlig andere Sinne als die uns gegebenen hätten, so würde unsere jetzige Welt verschwinden und eine ganz andere Welt dastehen.

Einzelne Menschen besitzen die Gabe, diese unbewußten Verhältnisse ausnahmsweise bewußt werden zu lassen. Die transzendentalen Einsichten gehen dann in das sinnliche Bewußtsein des betreffenden Menschen über. Es findet eine Verlegung der Empfindungsschwelle statt, welche die Grenze zwischen dem geistigen Menschen und dem materiellen Menschen bildet. Menschen mit verschobener Empfindungsschwelle wurden früher Propheten genannt, heute werden die gleichen Personen als Medien, als Mittler, bezeichnet. Paranormale Phänomene sind nur unter der Bedingung möglich und begreiflich, daß der Mensch gleichzeitig in beiden Dimensionen lebt. Das transzendentale Bewußtsein des Menschen taucht von selbst in dem Maße auf, wie er sein dominierendes irdisch-sinnliches Bewußtsein dämpft.
Erst wenn die Sonne untergeht, wird der Glanz der Sterne sichtbar.

MFK – Berlin

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