Männchen oder nicht?

Steht da jemand oder spielt die Natur nur wieder Katz-und-Maus mit dem Auge des Betrachters?

1. = Kopf mit einer Art Mütze?
2. = Ein Umhang?
3. = Ein Männchen mit spitzer Nase? (dank an Sany für den Tipp)

Bild: T.R. aka Wortman

Der Vater

Auf dem Foto sieht man im Wagen (rote Umrandung) das Gesicht des Vaters. Er wurde eindeutig identifiziert.
Allerdings ist der Vater schon längere Zeit vor dem Zeitpunkt der Aufnahme gestorben…

Zum Schutz der Privatssphäre habe ich das Gesicht der Person unkenntlich gemacht.

John Hoffman

Die Geschichte begann am Abend des 15. Januar 1949 in Maryland, als der 14-jährige „John Hoffman“ und seine Großmutter in ihrem Haus merkwürdige Kratz- und Tropfgeräusche hörten. Eine Erklärung für die Geräusche ließ sich nicht finden. Nach zehn Tagen hörten sie auf und wurden von unerklärlichen Schritten und Trommelschlägen abgelöst.

Dann starb Johns Tante Dorothy ganz plötzlich, und die Poltergeist-artige Erscheinungen nahmen zu: Johns Matratze wurde wild hin- und hergeschleudert, Speisen flogen durch die Luft, Möbel stürzten um. John und seine Eltern versuchten mit dem Poltergeist zu kommunizieren, und zu diesem Zeitpunkt behauptete er, Tante Dorothys Geist zu sein.

SPRECHENDE HAUT
Ende Februar tauchten flammend rote Flecken auf Johns Haut auf, die lesbare Worte ergaben. Weder Ärzte noch Psychiater konnten etwas Außergewöhnliches an John feststellen. Daraufhin konsultierten Johns Eltern, selbst Protestanten, einen katholischen Priester. Er empfahl Gebete und Weihwasser, aber dadurch schien sich Johns Zustand nur noch zu verschlimmern.
Mrs. Hoffman fuhr mit John nach St. Louis und hoffte, dass er sich dort beruhigen würde. Aber die Erscheinungen nahm zu. Der Jesuit „Pater Lawrence“ besuchte John in St. Louis, sprach Gebete für ihn und befestigte zwei Kruzifixe unter seinem Kissen.
Nachdem er gegangen war, bewegte sich das eine Kruzifix durch das Zimmer, dass andere glitt zum Fußende des Bettes, das dabei wild durchgerüttelt wurde.

BEGINN DES EXORZISMUS
Am 16. März gab der Erzbischof von St. Louis Pater Lawrence die Erlaubnis, das formelle Ritual des Exorzismus anzuwenden.
In der ersten Nacht des Rituals erschienen 30mal Flecken auf Johns Haut, darunter auch das Wort „Hölle“ und das Bild einer Satansvisage. Das 45-minütige Ritual wurde im Lauf der Woche mehrfach nachts durchgeführt. Johns Reaktion nahm an Heftigkeit zu, er gab Wortschwälle übelster Schimpfwörter von sich, auch Wörter aus anderen Sprachen, wurde von starken Anfällen geschüttelt und konnte sein Blase nicht kontrollieren. Mit Einwilligung der Eltern konvertierte John zum Katholizismus. Doch seine Reaktion auf die Rituale wurde immer schlimmer. Doch am 26. März hörten die Störungen plötzlich auf. Pater Lawrence glaubte, Johns Dämon sei ausgetrieben.

Die Anfälle begannen jedoch am 31. März erneut, und Johns Verhalten während der Rituale wurde noch gewalttätiger. „Ich bin ständig in ihm“, sagte der Dämon durch Johns Mund.
Tage vergingen, ohne dass ein Fortschritt zu erkennen war. Dann las Pater Lawrence über den Fall eines Besessenen von 1870, der einen Schlüssel für die Austreibung des Dämons lieferte.
In der Nacht des 18. April zwang Lawrence John, während des Exorzismus-Rituals eine Kette mit religiösen Emblemen zu tragen und ein Kruzifix in der Hand zu halten. Als Pater Lawrence dem Dämon befahl, sich zu erklären, entwickelte John unter fürchterlichen Zuckungen ungeheure Stärke – fünf Männern gelang es kaum, ihn zu bändigen.
Um 23 Uhr unterbrach John plötzlich das Ritual und schrie: „Satan! Ich bin Sankt Michael. Ich befehle dir, Satan, diesen Körper sofort zu verlassen!“ Darauf wurde John von den schlimmsten aller Krämpfe geschüttelt, um dann plötzlich hervorzustoßen: „Er ist fort“. Er verhielt sich wieder normal und lächelte.

EPILOG
John entwickelte sich normal und führte ein glückliches Leben – an seine „Besessenheit“ konnte er sich nicht erinnern.

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