Regeln einer Hexe

TU, WAS DU WILLST, UND SCHADE KEINEM
Das ist die oberste Regel!

SEI IMMER EHRLICH ZU DIR SELBST
Diese Regel ist grundlegend.

BEHERRSCHE DIE REGELN DEINER HEXENKUNST
Hexerei ist keine Spielerei, sondern basiert auf althergebrachtem Wissen.

LERNE DEIN LEBEN LANG. SEI IMMER NEUGIERIG AUF NEUES
Denke nie, du kannst schon alles!

WENDE DEIN WISSEN WEISE AN
Die Technik der Zaubersprüche alleine nützt nichts. Du musst auch wissen, wann und in welchen Zusammenhängen du sie anwenden kannst.

FINDE DEIN INNERES GLEICHGEWICHT UND LEBE DANACH
Finde die Balance zwischen Intellekt, Gefühl und Körperlichkeit.

UNTERSCHÄTZE NIE DIE KRAFT DES WORTES
Das Wort hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen, verändern, aber auch verletzen und zerstören.

LERNE, DICH ZU KONZENTRIEREN
Nur mit Konzentration kannst du deine Energie nach deinem Willen lenken.

LEBE IM EINKLANG MIT DER NATUR
Rituale und weiße Magie werden vom Rhythmus der Natur bestimmt und geprägt, von Mondphasen und den Jahreszeiten.

RESPEKTIERE DEINE UMWELT
Achte bei jedem Zauberspruch darauf, dass er nicht durch negative Gefühle gegenüber deiner Umwelt motiviert ist.

ACHTE AUF DEINE GESUNDHEIT
Nur wenn dein Körper gesund ist, wird auch dein Geist gesund sein.

MEDITIERE
Durch Meditation bündelst du deine mentale Energie

EHRE DIE KRÄFTE DER NATUR
Es sind u.a. die alten Naturgötter, die in der weißen Magie eine große Rolle spielen.

Auszug aus:
„Buch der Zaubersprüche“ von M. Sonderbergh

Das verborgene Königreich

Das verborgene Königreich ist das riesige Volk der Geistwesen, die wir Feen nennen. Dazu gesellt sich eine weitere Welt: Die Natur, das riesige Volk der Geschöpfe, die wir (vereinfacht) Pflanzen und Tiere nennen.

Wie betritt man dieses Königreich?
Es gibt sieben Tore. Manche beginnen dort, wo andere aufhören. Wieder andere Tore erfordern ein tiefes, umfassendes Verständnis.

Tor 1
DEN FEEN NAMEN GEBEN
Ihre Gegenwart anerkennen

Tor 2
BERÜHRUNG
Kontaktaufnahme mit dem physischen Reich der Feen

Tor 3
LAUSCHEN
Das Lied der Feenwelt hören

Tor 4
SEHEN
Das Wunder mit eigenen Augen sehen

Tor 5
SEIN
Hingabe an die Ehrfurcht

Tor 6
WISSEN
Eintritt in die Stille

Tor 7
TEILEN
Die Inspiration zum Tanz

Es gibt eine Zeit

Alles hat seine Stunde, und es gibt eine Zeit für jegliche Sache unter der Sonne:
…eine Zeit für die Geburt und eine Zeit für das Sterben,
…eine Zeit zu pflanzen und eine Zeit, das Gepflanzte auszureißen,
…eine Zeit zu töten und eine Zeit zu heilen,
…eine Zeit zu weinen und eine Zeit zu lachen;
…eine Zeit zu klagen und eine Zeit zu tanzen,
…eine Zeit aufzubewahren und eine Zeit fortzuwerfen,
…eine Zeit zu schweigen und eine Zeit zu reden;
…eine Zeit zu lieben und eine Zeit zu hassen,
…eine Zeit des Krieges und eine Zeit des Friedens.

Altes Testament, Prediger 3,1-8

Macht der Drei

Die Triaden des Wissens sind ein wichtiges Werkzeug, dessen sich Druiden und Barden bedienen, um ihr Wissen zu vermitteln. Einige Triaden sprechen von der Schwäche der Menschen, andere enthalten tiefere Wahrheiten über die Menschen.

Drei Dinge, die man sofort erledigen soll
– Fang den Floh, sobald Du ihn spürst
– Meide den Weg eines irren Hundes
– Versuche, Zank zu mindern

Die drei Quellen des Wissens
– Denken
– Intuition
– Lernen

Die drei Aufgaben der Sprache
– Rezitieren
– Argumentieren
– Geschichten erzählen

Drei Dinge über die ein Dummkopf lacht
– über Gutes
– über Schlechtes
– über alles, was er nicht versteht

Drei Merkmale, wie Menschen sind
– Gottesfürchtige Menschen zahlen Böses mit Gutem zurück
– Menschen dieser Welt geben Gutes für Gutes und Böses für Böses
– Und die Menschen des Teufels zahlen Gutes mit Bösem zurück

Quelle: Archiv R.

Das Jenseits

Statt vom „Jenseits“ sollte man besser vom „Reich des Geistes“ sprechen, denn der Mensch ist ein geistiges Wesen, dessen angestammte Heimat das Geistige Reich ist. Der Mensch lebt nur in einem begrenzten Zeitraum im „Reiche der Materie“. Die Materialität ist als eine Phase der Entwicklung für das Individuum – aber auch für die Welt – zu sehen. Der materiellen Phase folgt wieder eine geistige Phase, in der der Mensch zurückgeht in seine ursprüngliche Heimat. Auf die geistige Phase kann wieder eine materielle Phase folgen – vielleicht in einem anderen Sonnensystem. Die Art und die Anzahl der materiellen Phasen sind abhängig von der individuellen Evolution und werden mit Wiedergeburt oder Reinkarnation bezeichnet. Das Geistige Reich liegt während der materiellen Phase jenseits der irdisch-menschlichen Empfindungsschwelle. Dazu einige Beispiele:

Nehmen wir einmal an, die uns gegebenen Sinne besäßen während unserer materiellen Phase eine andere Empfindungsschwelle, so wäre dadurch auch unser Weltbild ein anderes. Wären in der Netzhaut unserer Augen Nervenbündel enthalten, die mit den Gehörschnecken unserer Ohren in Verbindung stehen würden, so könnten wir hören, was wir sehen. Wir würden z. B. einen Regenbogen nicht nur als ein Farbenspektrum sehen, sondern ihn auch als Tonleiter hören. Ebenso könnte durch eine allseitige Verbindung aller Sinneswerkzeuge eine Art von Allsinn erzeugt werden, so daß jeder Naturvorgang zu allen unseren Sinnen spräche. Auch damit wäre unsere Erfahrung und damit unser Weltbild verändert. Die Erfahrung ist es, aus der unser Weltbild resultiert! Nehmen wir weiter an, daß wir völlig andere Sinne als die uns gegebenen hätten, so würde unsere jetzige Welt verschwinden und eine ganz andere Welt dastehen.

Einzelne Menschen besitzen die Gabe, diese unbewußten Verhältnisse ausnahmsweise bewußt werden zu lassen. Die transzendentalen Einsichten gehen dann in das sinnliche Bewußtsein des betreffenden Menschen über. Es findet eine Verlegung der Empfindungsschwelle statt, welche die Grenze zwischen dem geistigen Menschen und dem materiellen Menschen bildet. Menschen mit verschobener Empfindungsschwelle wurden früher Propheten genannt, heute werden die gleichen Personen als Medien, als Mittler, bezeichnet. Paranormale Phänomene sind nur unter der Bedingung möglich und begreiflich, daß der Mensch gleichzeitig in beiden Dimensionen lebt. Das transzendentale Bewußtsein des Menschen taucht von selbst in dem Maße auf, wie er sein dominierendes irdisch-sinnliches Bewußtsein dämpft.
Erst wenn die Sonne untergeht, wird der Glanz der Sterne sichtbar.

MFK – Berlin

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